Was offene Ports bedeuten
Ein Port ist ein nummerierter Kanal, auf dem ein Dienst lauscht — 443 für HTTPS, 22 für SSH und so weiter. Ist ein Port zum Internet „offen“, kann jede Maschine versuchen, sich mit dem Dienst dahinter zu verbinden. Für einen Webserver ist das in Ordnung; ein Risiko ist es bei Dingen wie Remote Desktop (3389), Dateifreigabe (445) oder Klartext-Protokollen wie Telnet (23), die nie für das öffentliche Internet gedacht waren.
Dieser Scanner prüft eine feste, kleine Auswahl gängiger Ports. Ein Dienst gilt nur dann als exponiert, wenn er eine Verbindung annimmt — und die wirklich riskanten Ports werden getrennt von den gewöhnlichen Web-Ports gemeldet.
Nur die eigene IP — mit Absicht
Der Scanner kann ausschließlich die IP-Adresse deiner eigenen Verbindung prüfen, entnommen aus deiner Anfrage. Jeden Host oder Port, den du mitschicken könntest, ignoriert er. Das ist Absicht: So lässt sich das Tool nicht zweckentfremden, um fremde Maschinen zu scannen.
So schließt du einen offenen Port
- Prüfe die Portweiterleitungs-Regeln deines Routers und entferne alle, die du nicht brauchst.
- Aktiviere deine Firewall und blockiere eingehende Verbindungen zu Diensten, die nicht ins Internet gehören.
- Lege Fernzugriffs-Dienste hinter ein VPN, statt sie direkt zu exponieren.
Häufige Fragen
Kann ich eine andere IP oder einen anderen Host scannen?
Nein. Der Scanner prüft ausschließlich deine eigene Adresse. Fremde Hosts zu scannen kann illegal sein, und wir bauen kein Tool, das das ermöglicht.
Der Scan war nicht eindeutig — warum?
Entweder ließ sich deine öffentliche IP nicht bestimmen (womöglich steckst du hinter einem Proxy, der sie verbirgt), oder das Netz zwischen uns nimmt jede Verbindung an — dann wäre eine Offen/Geschlossen-Aussage bedeutungslos. Das melden wir ehrlich, statt ein falsches Ergebnis zu zeigen.
Verwandte Checks
Ports sind eine Art von Exposition. Diese decken andere ab: